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Stimmen insgesamt: 70

Autor Thema: [14.12.2018] Seitenhirsch  (Gelesen 100124 mal)

Online Jocke

  • Ausserirdischer
  • **
[14.12.2018] Seitenhirsch
« Antwort #1380 am: 22. November 2018, 15:09:31 »
Jia Economy ist doch drauf... ;)

Offline Gabumon

  • zeiDverschwÄnder
  • *******
  • Deutschrock.de ist scheisse
[14.12.2018] Seitenhirsch
« Antwort #1381 am: 22. November 2018, 15:39:09 »
Jia Economy ist doch drauf... ;)

Vielleicht ist ja 2x die Jazz ist anders drauf  ;D
«Das Internet? Gibts diesen Blödsinn immer noch?»
Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield.

Offline Geschwisterlieber

  • Angeber
  • ***
  • Marilyn forever!
[14.12.2018] Seitenhirsch
« Antwort #1382 am: 22. November 2018, 15:47:38 »
Sooooo, liebe Leute, ich habe Post von Bear Family :D Eines vorweg: wer es sich nicht spoilern will, liest erst besser gar nicht weiter, denn hier sind die Laufzeiten der Demos angegeben, sowie die Kommentare von FU, Bela und Rod!!! ;D

Ich habe mir jetzt allerdings keine Genehmigung von denen eingeholt, es hier zu posten - aber ich hoffe, ich komme dadurch nicht gleich in U-Haft :P (oder werde wie hier "beobachtet" ;)):

Einmal vom Projektmanager des Hirsches, Rüdiger Ladwig:

"Christian Zwarg hat sich alle Aufnahmen nochmal „vorgenommen“, von Audio-Cassetten bis zu beschädigten Files, und auch alle digitalen Aufnahmen. Wie immer, hat er das ganz großartig gemacht, die Band und Richard Weize und ich sind jedenfalls sehr angetan. Herzlichen Gruß"

und dann noch von einer Frau Carola Wagenplast:

"Lieber Herr ...,
Danke für Ihre Mail.
Anbei übersende ich Ihnen das Releasesheet und ein Arbeitsdokument zu den „Outtakes“, das ist glaube ich ganz spannend."

Im Release-Sheet steht natürlich das altbekannte drin, aber ich poste es einfach nochmal hier:

INFOSHEET

Artist:  Die Ärzte
Titel:  Seitenhirsch

Label:  ...and more bears, in Kooperation mit Trocadero
Labelcode:  LC 12483
Art.-Nr.:  ACD 12601
UPC/EAN:  4260072724716

Ausführung:  Deluxe Box-Set
Inhalt:  11 Mediabooks mit 11 Booklets (ca. 480 S.), 33 CDs
Titelanzahl:  710 Songs
Gesamtgewicht: ca. 5 Kg

UVP G/A/S:  333.-  €
Vertrieb G/A/S:  Universal
Direktkundenvertrieb:  Bademeister/Nizzu

VÖ-Termin:  14.12.

Die Ärzte veröffentlichen ihr bisheriges Gesamtwerk als aufwendiges Box-Set auf dem Label ...and more bears, hervorgegangen aus der legendären Bear Family, unter der Schirmherrschaft von Musiklegende Richard Weize*.
 
Sämtliche Alben, Mini-Alben, EPs, Singles, Maxi-Singles und B-Seiten sind enthalten, sowie Songs aus der Entstehungsphase der Band (u.a. Soilent Grün, Die Ulkigen Pulkigen, Samplerbeiträge), seltene und kuriose Lieder (u.a. das allererste Demo von 1978: „Der lustige Astronaut“), bislang unveröffentlichte Demos und rare Studioaufnahmen, unter anderem auch das oft erwähnte und nie veröffentlichte englische Album, alle komplett neu gemastert.
 
Neue und ausführliche Interviews der Band mit Anja Rützel und Christoph Dallach, sowie 11 exklusive Cover-Illustrationen und viele Fotos runden das Werk ab.
 
* Seit mehr als 40 Jahren ist Bear Family Records / ...and more bears Gründer Richard Weize im Bereich von Box-Sets und Gesamtwerk-Editionen mit seinen Veröffentlichungen state-of-the-art, und weltweit vielfach ausgezeichnet. Diese Werkschau sind ihm und den Die Ärzte eine Herzensangelegenheit.

NICHT enthalten in dieser Edition ist der seit 1986 von der Bundesprüfstelle indizierte Titel „Geschwisterliebe“.

INHALT (Auszug):

1983 Zu schön, um wahr zu sein! (EP)


1984


Uns geht’s prima... (Mini-LP)
Debil (Album)

1985

Original Ärztesoundtrack zum Film »Richy Guitar« (EP)

Im Schatten der Ärzte (Album)


1986 
Die Ärzte (Album; ohne das indizierte „Geschwisterliebe“)
1987 
Ist das alles? 13 Höhepunkte mit den Ärzten (Album)


1988

Das ist nicht die ganze Wahrheit… (Album)
Live – Nach uns die Sintflut (3er Album)

1989

Bitte, bitte (Maxi-Single)
Die Ärzte früher!/Der Ausverkauf geht weiter! (Album)
1993 
Die Bestie in Menschengestalt (Album)

1994 
Das Beste von kurz nach früher bis jetze (2er Album)

1995

1, 2, 3, 4 – Bullenstaat! (Vinyl-EP)
Planet Punk (Album)

1996 
Le Frisur (Album)

1998 
13 (Album)

2000

Satanische Pferde (Fanclub-Album)
Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer! (Album)

2001
 5, 6, 7, 8 – Bullenstaat! (Album)
2002
 MTV Unplugged – Rock’n’Roll Realschule (Album)

2003
 Geräusch (2er Album)

2005
 Devil (Debil Re-Release, Album)
2007

Jazz ist anders (Album)
Jazz ist anders – Economy (Album)

2012
 Auch (Album)

2013
 Die Nacht der Dämonen (3er Album)


Und jetzt wird es interessant mit dem Release-Sheet der Outtakes:

INFOSHEET für Grafik & PR und danach reduziert für die Presse-Arbeit
(Stand: 22.11.18)

Artist:  Die Ärzte
Titel:  They`ve Given Me Schrott – Die Outtakes!

Label:  ...and more bears, in Kooperation mit Trocadero
Labelcode:  LC 12483

Logos: ...and more bears, Trocadero, Universal

Grafik:
Credittext für alle CD-Labelaufdrucke:
(p) & © 2019
And More Bears
LC 12483
ACD 12606
MCPS
ALL RIGHTS RESERVED
MADE IN THE EU

Grafik:
Credittext für alle LP-Etikettenaufdrucke:
(p) & © 2019
And More Bears
LC 12483
ALP 12611
MCPS
ALL RIGHTS RESERVED
MADE IN THE EU

Art.-Nr. 3er CD:  ACD 12606
Ausführung CD-Edition:  offen
HAP:  offen
UPC/EAN:  4260072724723

Art.-Nr. 5er LP:  ALP 12611
Ausführung LP-Edition:  offen
HAP:  offen
UPC/EAN:  4260072724730

Vertrieb G/A/S:  Universal
Direktkundenvertrieb:  Bademeister/Nizzu


VÖ-Termin:  8.2.19


Die Ärzte veröffentlichten ihr bisheriges Gesamtwerk als aufwendiges 33-CD-Boxset
„Seitenhirsch“ Ende 2018 auf dem Label ...and more bears, hervorgegangen aus
der legendären Bear Family, unter der Schirmherrschaft von Musiklegende Richard Weize*.
 
Enthalten sind sämtliche Alben, Mini-Alben, EPs, Singles, Maxi-Singles und B-Seiten sind, sowie Songs aus der Entstehungsphase der Band, seltene und kuriose Lieder, bislang unveröffentlichte Demos und rare Studioaufnahmen, unter anderem auch das oft erwähnte und nie veröffentlichte englische Album, alle komplett neu gemastert. Neue und ausführliche Interviews der Band mit Anja Rützel und Christoph Dallach, sowie 11 exklusive Cover-Illustrationen und viele Fotos runden das Werk ab.
 
* Seit mehr als 40 Jahren ist Bear Family Records / ...and more bears Gründer Richard Weize im Bereich von Box-Sets und Gesamtwerk-Editionen mit seinen Veröffentlichungen state-of-the-art, und weltweit vielfach ausgezeichnet. Diese Werkschau sind ihm und den Die Ärzte eine Herzensangelegenheit.

Mit „They`ve given me Schrott – die Outtakes!“ erscheint nun auf Wunsch der
Die Ärzte Fangemeinde zusätzlich eine Edition ausschließlich mit den Outtakes. 

Trackliste CD 1:

01.) Farin Urlaub: Der lustige Astronaut 2:18
02.) Soilent Grün: FDJ-Punx 1:56
03.) Soilent Grün: Erwin 1:55
04.) Eva Braun 4:58
05.) Claudia hat `nen Schäferhund  1:54
06.) Das allererste Radio-Interview 9:55
07.) Gib mir nichts 3:46
08.) Nur geträumt 1:55
09.) Die Ulkigen Pulkigen: Füße vom Tisch 2.19
10.) Verlierer müssen leiden 3:27
11.) Die Spinne 0:25
12.) Auf dem Bauernhof 0:22
13.) Französischkurs 0:18
14.) Hörspiel 0:27
15.) Sommer, Palmen, Sonnenschein 0:29
16.) Monsterparty 3:55
17.) Helgoland 4:05
18.) You want to kiss me 3:09
19.) Rennen, nicht laufen 3:01
20.) Buddy Holly`s Brille 3:36
21.) Norma Jean 2:44
22.) Peter Parker 3:19
23.) Wie am ersten Tag 4:05
24.) Sweet Sweet Gwendoline 2:30

Trackliste CD 2:

01.) Für immer 3:37
02.) Ich bin reich 3:32
03.) 2000 Mädchen 5:09
04.) Brigitte 3:41
05.) Du und ich und Walter 4:08
06.) Ein Mann mit Gipsbein 3:32
07.) 13 Antworten von Die Ärzte 4:49
08.) Komm zurück  4:20
09.) Die Wahrheit über Mädchen  3:37
10.) Schrei nach Liebe  3:16
11.) Ja  3:10
12.) Dumme Sache  2:43
13.) Knäckebrot  3:16
14.) Staub (aka 13!)  3:22
15.) Let´s go too far  2:06
16.) German Punks  3:17 
17.) Love & Pain  3:53

Trackliste CD 3:

01.) Close your eyes again  4:11
02.) Superman  3:02
03.) Hair today, gone tomorrow  2:53
04.) FaFaFa  2:12
05.) No Secrets  4:24
06.) Ein Schwein namens Männer  4:52
07.) Bingo Lady 2.0  3:05
08.) Bang Bang (Instrumental)  5:17
09) Sahnie (Ein bisschen schwierig so)  1:06
10.) Angriff der Fett-Teenager  2:38
11.) Attack of the fat Teenagers  2:36 
12.) Smash the System, fuck the Police 2:56
13.) Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas!  3:06
14.) Eine Botschaft von Die Ärzte  1:02
15.) I laugh if you die  4:20
16.) Herrliche Jahre (Das Leben ist `ne Party)  3:47
17.) Yoko Ono  2:17
18.) Techno ist die Hölle, mein Sohn  3:19
19.) Worum es geht  2:36

Trackliste LP 1 Seite 1:

01.) Farin Urlaub: Der lustige Astronaut 2:18
02.) Soilent Grün: FDJ-Punx 1:56
03.) Soilent Grün: Erwin 1:55
04.) Eva Braun 4:58
05.) Claudia hat `nen Schäferhund  1:54
06.) Das allererste Radio-Interview 9:55

Trackliste LP 1 Seite 2:

01.) Gib mir nichts 3:46
02.) Nur geträumt 1:55
03.) Die Ulkigen Pulkigen: Füße vom Tisch 2.19
04.) Verlierer müssen leiden 3:27
05a.) Die Spinne 0:25
05b.) Auf dem Bauernhof 0:22
05c.) Französischkurs 0:18
05d.) Hörspiel 0:27
05d.) Sommer, Palmen, Sonnenschein 0:29

Trackliste LP 2 Seite 1:

01.) Helgoland 4:05
02.) You want to kiss me 3:09
03.) Rennen, nicht laufen 3:01
04.) Buddy Holly`s Brille 3:36
05.) Norma Jean 2:44
06.) Peter Parker 3:19

Trackliste LP 2 Seite 2:

01.) Wie am ersten Tag 4:05
02.) Sweet Sweet Gwendoline 2:30
03.) Für immer 3:37
04.) Ich bin reich 3:32
05.) 2000 Mädchen 5:09

Trackliste LP 3 Seite 1:

01.) Brigitte 3:41
02.) Du und ich und Walter 4:08
03.) Ein Mann mit Gipsbein 3:32
04.) Komm zurück  4:20
05.) 13 Antworten von Die Ärzte 4:49

Trackliste LP 3 Seite 2:

01.) Die Wahrheit über Mädchen  3:37
02.) Schrei nach Liebe  3:16
03.) Ja  3:10
04.) Dumme Sache  2:43
05.) Knäckebrot  3:16
06.) Staub (aka 13!)  3:22

Trackliste LP 4 Seite 1:

01.) Let´s go too far  2:06
02.) German Punks  3:17 
03.) Love & Pain  3:53
04.) Close your eyes again  4:11
05.) Superman  3:02

Trackliste LP 4 Seite 2:

01.) Hair today, gone tomorrow  2:53
02.) FaFaFa  2:12
03.) No Secrets  4:24
04.) Ein Schwein namens Männer  4:52
05.) Bingo Lady 2.0  3:05

Trackliste LP 5 Seite 1:

01.) Bang Bang (Instrumental)  5:17
02) Sahnie (Ein bisschen schwierig so)  1:06
03.) Angriff der Fett-Teenager  2:38
04.) Attack of the fat Teenagers  2:36 
05.) Smash the System, fuck the Police 2:56
06.) Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas!  3:06
07.) Eine Botschaft von Die Ärzte  1:02

Trackliste LP 5 Seite 2:

01.) I laugh if you die  4:20
02.) Herrliche Jahre (Das Leben ist `ne Party)  3:47
03.) Yoko Ono  2:17
04.) Techno ist die Hölle, mein Sohn  3:19
05.) Worum es geht  2:36


Grafik:
CD - Booklet:  Tracklisting mit Song-to-Song Kommentaren

CD 1:

01.) Farin Urlaub: Der lustige Astronaut 2:18
> Kassettenrekorder-Demo, 1978.

02.) Eva Braun 4:58
> Studioaufnahme für BBC TV-Sendung „The Tube“, 1983.

Farin: Natürlich waren wir auch dem geschichtlichen Erbe Deutschlands
gegenüber respektlos, wie der Text und Vortrag von ›Eva Braun‹ deutlich macht. Trotzdem fanden die Engländer das natürlich spannend, und wir spielten das Lied
auch eine Zeit lang live, bis ab und zu Möchtegern-Fascho-Deppen im Publikum den Hitlergruß dazu machten.

03.)  Claudia hat `nen Schäferhund  1:54
> Vom Unikum-Tapesampler Nr. 2, 1983.

04.) Das allererste Radio-Interview 9:55
> SFB-Sendung „SFBeat“, mit Helmut Lehnert, Berlin 1983.

Farin: Da wir von unseren winzigen Clubkonzerten schon einen gewissen Ruf als chaotische Labertaschen hatten, ahnte Helmut Lehnert wahrscheinlich, was auf ihn
zukommen würde. Wir waren sehr aufgeregt und quasselten die ganze Zeit durch-einander, was die Radiohörer wohl größtenteils genervt zum Senderwechsel
veranlasst haben dürfte. (Das mit dem Durcheinanderquasseln hat sich leider bis
heute nicht wirklich gebessert …)

05.) Gib mir nichts 3:46
> Aufnahme für den SFB, Berlin 1983.

Farin: Es gab schönerweise ein paar Redakteure im Radio, die auch vor subversiven Methoden nicht zurückschreckten, um uns mal dort spielen zu können. In diesem Fall wurden die SFB-Hörer und Hörerinnen dazu aufgefordert, aus dem Claim ›Direkt vom
Herzen, mitten ins Ohr‹ einen Text zu verfassen; Hauptgewinn war die Vertonung
›durch eine Berliner Band‹. Tja, das waren dann wir.

06.) Nur geträumt 1:55
> Nena-Coverversion – aus einer Dennis King Radioshow auf RIAS 2, Berlin 1983.

Farin: Dennis King war ein schräger Charakter, wie FiL sagen würde. Er hatte unter anderem eine mehrstündige Nachtsendung beim RIAS, in der er so ziemlich machen
konnte, was er wollte. Das tat er dann auch: Es gab stundenlange Anrufe einsamer Menschen zu hören, mit denen er sich nett und einfühlsam unterhielt; er spielte,
worauf immer er Lust hatte, und wir waren öfter mal bei ihm zu Besuch. Irgendwann brachten wir ein paar Kazoos mit und nahmen spontan diese Version des Nena-Klassikers auf.

Bela: Dennis hat auch Live-Radioshows moderiert und uns zu einer eingeladen. Da wir da Playback gespielt haben, bin ich, statt zum Schlagzeug zu mimen, ins Publikum gesprungen und hab mit einem Mädchen aus der ersten Reihe herumgeknutscht. Danach hatte ich noch Streit mit Sahnie.

07.) Die Ulkigen Pulkigen: Füße vom Tisch 2.19
> Aus der Vinyl-Compilation „Pesthauch des Dschungels“ (1984, Park-Platten). Unveröffentlicht; erschien erstmalig 2005 als Bonus auf Re-Release „Debil/Devil“. 

Farin: Da Bela und ich mit den Ärzten noch nicht ausgelastet waren, begannen wir ständig spannende Seitenprojekte wie die Graveyard Funnies (Super-8-
Filme), Goethe (bescheuerte Experimentalmusik) oder eben ›Die Ulkigen Pulkigen‹.
Jörg und Matzke gaben uns spontan einen Nachmittag im Vielklang-Studio umsonst; wahrscheinlich, um mal zu hören, was die beiden Irren damit anstellen würden.

Heraus kamen drei Lieder: In ›Die Einsamkeit der Würstchen‹ (oder ›Die Einsamkeit des Würstchens‹, das weiß keiner mehr so genau) erzählte Bela von seinem früheren Leben als Currywurst zu einem Killer-Riff von mir. Ähem. Wie der Anfang des Liedes ›Ekelpack‹ schon verrät: Wir mochten die ehemalige Freundin des ehemaligen Soilent-Grün-Sängers Roman nicht sooo sehr. Und hatten offenbar ›Pay to Cum‹ von den Bad Brains gehört. Wenn ich jetzt noch die Gitarre verzerrt hätte, wäre das ein schönes Hardcore-Lied geworden! ›Füße vom Tisch‹: Nach dem Motto ›Wir können auch funky!‹ musste auch dieses Kleinod unbedingt aufgenommen werden.

08.) Verlierer müssen leiden 3:27
> Demo, 1984.

Farin: Ein frühes Bela-Demo; wir haben das Lied ein paarmal live gespielt, aber als es dann ins Studio ging, gab es mit ›Mr. Sexpistols‹ einfach den besseren Verlierersong. Trotzdem: Das Thema war uns schon wichtig damals; auch von mir gab es ein ganz ähnliches Demo (›Ich bin ein Verlierer, geboren zum Verlieren‹), was leider verschollen ist.

Bela: Mit 19 waren Verlierergeschichten mehr Rock & Roll als Liebeshymnen.
Der Song ist vielleicht ein bisschen direkt, aber hey, als Teenager tut man sich nun mal ständig selbst leid.

09.) Die Spinne 0:25
10.) Auf dem Bauernhof 0:22
11.) Französischkurs 0:18
12.) Hörspiel 0:27
13.) Sommer, Palmen, Sonnenschein 0:29
> Radio-Jingles zu „Debil“, aufgenommen 1984.

14.) Monsterparty 3:55
> Demo, 1985.

Farin: Eins der wenigen gemeinsamen Demos aus unserer Frühzeit. ›Monsterparty‹ wurde erst zum ›Unplugged‹-Album wiederbelebt; bis dahin führte es ein jahrelanges
Schattendasein als absoluter Insidergag. Textlich gibt es viele Vorlagen; ich meine aber, ein früher Rap-Song namens ›The Haunted House of Rap‹ hätte neben Belas Monster-Affinität den Ausschlag gegeben.

Bela: Wenn ich es recht erinnere, bastelten wir den Song im alten Preußen-Ton im Wedding während der Aufnahmen des zweiten Albums zusammen. Pate standen
diverse Novelty-Songs, wie ›Monster Mash‹ von John Zacherle und ein sehr seltener, aber langweiliger Puppenfilm namens ›Monsterparty‹. Wir hatten einen Heidenspaß,
immer neue Monster hinzuzufügen und in Reime zu bauen, wobei mein Highlight die Zeile mit dem ›weißen Hai‹ ist. Das ›Guten Tag‹ kommt übrigens von Farin.

15.) Helgoland 4:05
> Demo, 1985.

Farin: Die zweite Version des Demos, aus dem dann ›Westerland‹ werden sollte; hier schon recht nahe am Ziel.

Bela: Farin ging es hier um die Musik und das Konstrukt, dass eine deutsche Band, mangels glamourösem Ozean, eigentlich keinen echten Surfsong singen kann. Mir fehlte im Text von ihm irgendein Dreh. Schon am nächsten Tag hatte er den Text verändert, und die Straßenmusiker in Deutschland hatten einen neuen Gassenhauer zum Auswendiglernen.

16.) You want to kiss me 3:09
> Englische Demo-Version von „Du willst mich küssen“, 1985.

Bela: Ich weiß auch nicht mehr genau, warum wir davon eine englische Version eingespielt haben. Es geisterte immer mal wieder die Idee herum, im Ausland zu spielen. Das Goethe-Institut finanzierte Tourneen für Bands, die dann als Botschafter der deutschen Sprache zum Beispiel in China oder Israel spielen durften. Wir wären auch bereit gewesen, aber es gab eine Menge Neider, speziell in Berlin. Menschen, die uns einen schlechten Charakter attestierten oder uns zu kommerziell fanden. Es kam jedenfalls nie zu solch einer Tour.
›Du willst mich küssen‹ wählten wir wahrscheinlich deshalb aus, weil dieser Song noch mal eine erhebliche Steigerung zu unseren, speziell Jans, bisherigen Bemühungen darstellte, Musik für die Ewigkeit zu schreiben. Der Song mit einem Thema, das so
noch nicht beschrieben worden und trotzdem ein Liebeslied war. Auf Deutsch funzt das Ganze aber doch mehr.

Farin: Noch lustiger ist die ›Cockney-Version‹. Ich war damals sehr, sehr viel in London und bildete mir prompt ein, den Akzent gut genug zu beherrschen … ähm, nein.

17.) Rennen, nicht laufen 3:01
> Demo, 1985.

Bela: Als Jan das Lied anschleppte, liebte ich es sofort. Textlich eine schöne ›Rebel Without a Cause‹-Variante und musikalisch mehr perkussiv, fast experimentell. Ich
weiß bis heute nicht, warum Jan mich bat, den Song zu singen, weil ich seine Stimme auf dem Demo perfekt dazu fand. Aber ich hab mich natürlich gefreut!

Farin: Die Wahrheit war trauriger, zumindest für mich: Micki Meuser fand meine Stimme nicht stark genug für den Song und bat Bela, ihn zu singen. Das brach mir zwar fast das Herz, aber es klang leider wirklich besser. Die bescheuerte ›Karussell‹-Zeile ist natürlich
dem Reim geschuldet; uns fiel auf die Schnelle kein besserer ein.

18.) Buddy Holly`s Brille 3:36
> Demo, 1985.

Bela: Erinnert sich einer an die Autogrammstunde in dem Film ›Spinal Tap‹? Wie die Band im gleichnamigen Film in einem Plattenladen eine Autogrammstunde geben will, aber niemand schaut vorbei? Uns ist dasselbe passiert, nur in einer riesigen Filiale einer
großen Fotokette. Eine Stunde standen wir zwischen den Plattenregalen herum und hörten die Lautsprecherdurchsagen, die uns ankündigten. Aber niemand kam. Als Entschädigung durfte jeder von uns sich etwas aus dem Laden aussuchen. Ich weiß nicht mehr, was ich wählte, aber Jan nahm eine Buddy-Holly-Box mit. Wir wohnten zu der Zeit zusammen und haben deshalb öfter auch zusammen Buddy Holly gehört. Ich fand ihn damals etwas zu seicht, aber Jan liebte jede Note. Als Jan dann mit dem Song ankam, waren wir sehr begeistert. Der Song hat uns damals auch eine enorme Popularität bei den Teddyboys eingebracht. Bis heute macht es mir sehr viel Spaß, den Song live zu spielen. Eine Autogrammstunde in einem Plattenladen haben wir danach nicht mehr gegeben. Das haben wir dann lieber nach unseren Konzerten gemacht.

Farin: Hahaha, stimmt! Das mit der Box hatte ich völlig vergessen. Ich habe damals Buddy-Holly-Schallplatten gesammelt, als gäbe es kein Morgen; Demoaufnahmen,
Livemitschnitte, einfach alles, was ich finden konnte. Was für ein fantastischer
Musiker, begnadeter Sänger und origineller Texter! Da musste einfach ein Tribute-Song her; natürlich über ›The Day the Music Died‹.


19.) Norma Jean 2:44
> Demo 1986.

Farin: Ein weiteres Demo, das bei Conny Konzack für Entsetzen sorgte. Ich war damals riesiger Marilyn-Monroe-Fan; sie hatte mich auch zu ›Für immer‹ inspiriert. Bei ›Norma Jean‹ war die Inspiration eher, nun ja, dünn geraten.

Bela: Ich finde, ›Für immer‹ war dann später die wirklich schöne Hommage.

20.) Peter Parker 3:19
> Demo 1986.

Farin: Long before the Boom: ein Lied über ›Die Spinne‹, wie Spiderman damals noch hieß. Aus der schönen Gitarrenmelodie wurde sehr viel später die Bläserfigur des ›Schunder-Songs‹.

21.) Wie am ersten Tag 4:05
> Demo 1986.

Farin: Mein ältestes noch erhaltenes Demo: direkt nach der ›Debil‹ für unser zweites Album aufgenommen, noch ohne Drumcomputer und sehr viel beatlastiger als die spätere Aufnahme. Micki Meuser konnte mit dem Song nichts anfangen, Manne Praeker dann umso mehr.

Bela: Eines unserer besten Lieder. Mit Meuser haben wir sehr viel an dem Lied rum-probiert. Ein durchgehender 2/4-Takt gefiel Jan dann überhaupt nicht mehr. Ich denke, es war gut, dass wir die endgültige Version erst bei Manne aufgenommen haben. In dem Jahr zwischen den beiden Platten hatte sich das Lied durchs Livespielen deutlich entwickelt und war bereit.

22.) Sweet Sweet Gwendoline 2:30
> Demo 1986.

Farin: Ich war total stolz auf den Song und die schöne Gitarrenkadenz im Intro. Die Sekretärinnen in Jim Raketes Büro monierten allerdings zu Recht den einseitigen
Text, da kam ich ihnen gerne entgegen.

Bela: Ach, war das schön, als noch Comics unsere Texte beeinflussten, hehe.

CD 2:

1.) Für immer 3:37
> Demo 1986.

Farin: Unter den vielen schrägen Instrumenten, die ich mir über die Jahre zulegte, war die Vox-Orgel-Gitarre sicherlich das merkwürdigste. Eine genial-verrückte Konstruktion, die sich niemals so richtig stimmen ließ und circa einen Zentner wog – was mich nicht davon abhielt, sie zum Leidwesen unserer Crew (und aller Menschen mit guten Ohren) eine ganze Tour lang live einzusetzen. Hier ist sie auf dem Demo von ›Für immer‹ zu hören.

Bela: Was für ein schönes Instrument? Was für ein strenger Klang? Was für eine Tortur, da jeden Abend irgendwie drauf spielen zu müssen.

2.) Ich bin reich 3:32
> Demo 1986.

Farin: Bela kam mich besuchen, und wir nahmen den lustigen Sänger / Chor-Dialog
beziehungsweise –Streit am Ende des Liedes auf. Ja, wir hatten Spaß!

Bela: Those funny guys …

3.) 2000 Mädchen 5:09
> Demo, 1987.

Farin: Ein interessanter Zwischenteil unterscheidet das (recht langatmige) Demo von der veröffentlichten Version; man merkt aber, dass ich langsam Fortschritte bei den Arrangements machte. Zumindest bilde ich mir das ein.

Bela: Das Lied ist ja quasi eine Blaupause für ›Schrei nach Liebe‹, was das Arrangement angeht.

4.) Brigitte 3:41
> Demo, 1987.

Farin: Brigitte Nielsen war ein schratiges, blondes Weib mit enormen Brüsten; eine schwedische Amazone, die man ein paar Monate lang an der Seite des deutlich
kleineren Sylvester Stallone sah. Irgendwann kam Bela mit diesem schönen Demo um die Ecke; später wurde der Hit ›Gute Zeit‹ daraus, und Brigitte war schon wieder abgesägt, die Arme.

Bela: Sie hatte diese Fotostrecke, geschossen von Helmut Newton, im Playboy, die mich verrückt machte. Ich wollte mich ihr als Alternative anbieten. Als sie dann noch
40 Millionen Dollar Abfindung vom Italian Stallion bekam, hat sie das nicht unattraktiver
gemacht.

5.) Du und ich und Walter 4:08
> Demo, 1987.

Farin: Bis heute ist mir schleierhaft, warum wir diesen verdammten Hit nie richtig aufgenommen haben. Großartig!

Bela: Hätten wir das Demo ernster aufgenommen, wäre es deutlich witziger gewesen. Zu dem Zeitpunkt haben Hunde uns noch sehr interessiert. Ich hatte allerdings eine Phobie vor ihnen. Mag sein, weil hie und da ein von mir angeekelter Schäferhund-besitzer mich auf der Straße mit seinem Fiffi als Waffe bedroht hatte.


6.) Ein Mann mit Gipsbein 3:32
> Demo, 1987.

Farin: Es existiert nur noch eine beschädigte Kassettenkopie dieses bescheuerten Demos. Nachdem wir mit unserem dritten Album aufgrund von Zensur und Indizierung keine guten Erfahrungen gemacht hatten, fielen uns zunächst die neuen Aufnahmen etwas schwer. Auslöser für den Text war ein Bänderriss, den ich mir in Bochum beim Soundcheck zugezogen hatte; genauer gesagt: die Orthese, die ich danach wochenlang tragen durfte.

Bela: Das war am zweiten Tag zweier ausverkaufter Konzerte in der Zeche Bochum. Farin hatte Besuch von seinen Mitbewohnern und ist vor Freude über eines der
Absperrgitter gesprungen, die wir zum ersten Mal dabeihatten. Zum Glück war es nur eine Verstauchung, aber das Konzert abends musste er sitzend auf einem Barhocker
spielen, und die Gags auf seine Kosten nahmen leider überhand, sodass die Laune eher mittel war. Vorsichtig ausgedrückt. Lieber einsam als solche Bandkumpanen.

7.) 13 Antworten von Die Ärzte 4:49
> Promotion-Kassette zum Album „Ist das alles?“, 1987.

8.) Komm zurück  4:20
> Demo, 1988.

Farin: Herzschmerz in der Turmstraße… Da unsere Wohnung in einem Haus voller Arztpraxen lag, konnte ich nur nachts richtig singen. Und so stand ich da im Schein der Straßenlaternen und sang mir die Seele aus dem Leib, bis meine Wohnungsgenossen
schlafen wollten.

Bela: Verkehrte Welt, wo man in einer Wohnung erst nachts lärmen durfte. Wir haben in der Wohnung auch mal geprobt. Tagsüber. War so mittel. Aber ich musste mir Geld leihen, um ein elektronisches Drumkit zu kaufen.

9.) Die Wahrheit über Mädchen  3:37
> Demo, 1988.

Farin: Nur die erste halbe Zeile dieses misogynen Rocksongs schaffte es auf ›Das ist nicht die ganze Wahrheit‹, zu Recht. Da konnte auch das ellenlange Solo nichts mehr retten… Keine Ahnung, warum ich diese Aufzählung sexistischer Vorurteile damals
witzig fand. Vielleicht als Gegengewicht zu ›Schwanz ab‹?

Bela: Keine Ahnung, warum ich damals gegen den Song war, weil ich diese wunderbare Aufzählung sexistischer Vorurteile echt witzig fand. ›Schwanz ab‹ ist möglicherweise als ironische Abrechnung mit uns Hilfsfeministen entstanden?!

10.) Schrei nach Liebe  3:16
> Demo,1993.

Farin: Nachdem Bela und ich uns ein paarmal getroffen hatten, um über eine mögliche Zukunft der Ärzte zu reden, gab es eines Tages ein schicksalhaftes Telefonat. Ich war in Berlin bei Freunden zu Besuch, als Bela mir eröffnete, er hätte versucht, ein politisches Lied zu schreiben, würde aber nicht so richtig weiterkommen. Ich hatte dasselbe Problem: ein paar Textfragmente gegen die dumpfe braune Brut, aber ich wusste auch
nicht wirklich weiter. Nachdem wir uns gegenseitig ein paar Zeilen zitierten, entstand die Idee, beide Textfragmente zu einem Lied zu kombinieren. Ich fuhr nach Hause und hatte eine (wie ich fand) gute Idee für ein Intro und dann eine Strophe, einen ruhigen Refrain… alles normal so weit. Bis Bela kam, sich das Ergebnis anhörte und meinte: ›Nee, da fehlt noch was. Lass uns die doch einfach beim Namen nennen: Nach dem Refrain gibt’s eine Pause, und wir rufen ›Arschloch!‹ Ich Idiot war erst mal skeptisch, weil das ja die ganze schöne Komposition zerhauen würde, also haben wir es einfach mal aufgenommen – Gänsehaut.

Bela: Wir hatten unheimlich Angst, da was ›Peinliches‹ zu fabrizieren, was man uns als ›Zeigefingerrock‹ um die Ohren haut. Schließlich haben wir Politisches in unseren Texten immer vermieden. Jan kam dann über Nacht mit einem Textentwurf an, den wir zusammen fertig machten. Als das Lied fertig war, hatte ich erst diese unbändige
Lust, mit der Band weiterzumachen.

11.) Ja  3.10
> Demo mit deutschem Text, 1993.
 
Farin: Ein weiteres halbgares Demo; dieses Lied schaffte es immerhin auf eine der ersten B-Seiten, allerdings mit portugiesischem Text, warum auch immer.

Rod: Ein großartiger Song, aber ein flacher Text. Jan fand den Text schon beim Aufnehmen nicht mehr gut und hatte die Idee, den auf Portugiesisch zu übersetzen, damit die Flachheit nicht so auffällt. Ich habe mich jedenfalls immer gefreut, wenn wir den live gespielt haben, denn er gehört zu den schwierigeren Songs, mit der durch-gehenden 2. Stimme auf Portugiesisch und den anspruchsvollen Bassläufen, die was völlig anderes machen. Für den Song hatte ich auf der Bühne meinen DIN-A4-
Papierprompter: … ›Eu schtou kom wose, schtou felisch ei schtou counteintu, eu schtou kom wose para maisch q eun momeuntu …‹, mein Roger-Whittaker-Moment.

12.) Dumme Sache  2:43
> Demo 1993.

Farin: Nachdem mein Plan gefasst war, Bela von einer Ärzte-Reunion zu überzeugen, machte ich mich daran, ein paar Lieder aufzunehmen, die möglichst ›Ärzte-mäßig‹ sein sollten. Das ging anfangs heftig schief, wie unter anderem dieser peinliche Versuch beweist.

13.) Knäckebrot  3:16
> Demo, 1993.

Farin: Nachdem unsere Zusammenarbeit bei ›Schrei nach Liebe‹ so gut geklappt hatte, kam Bela für ein paar sehr produktive Tage zu Besuch (später kam Rod auch noch dazu und zerstörte meinen Garten, aber das ist eine andere Geschichte). Wir arbeiteten gemeinsam und getrennt an einigen Ideen; ›Knäckebrot‹ mit seiner subtilen Botschaft und der filigranen Musik war ein Ergebnis, was vor allem wir beide wirklich witzig fanden; alle anderen, die es hören mussten, waren eher mäßig begeistert. Aber, come on: ›Speise‹ auf ›Scheiße‹ zu reimen, das hat schon was!

Bela: Jetzt stelle sich mal einer vor, wir hätten ›Schrei nach Liebe‹ gecancelt und lieber den Song hier herausgebracht? Aber Jan und ich hatten Megaspaß an dem Lied und wollten nicht aufgeben, bis dieser Auswurf fertig war.

Rod: Mein erster Gedanke, als ich ›Knäckebrot‹ hörte, war: Die sind bekloppt! Der Text ist so gaga, dass er sich für immer in mein Gehirn festgesetzt hat, speziell die Beschreibung ›Knäckebrot! Du bist niemals leise‹.

14.) Staub (aka 13!)  3:22
> Demo, 1995.
 
Farin: Da gab ich mir sooo viel Mühe, ein wirklich philosophisches Lied zu schreiben, und Bela gefiel der Text nicht. Also schrieb ich ein anderes, nannte das Lied ›Red mit
mir‹ und war mir sicher, daß so ein Killer-Riff live bestimmt super ankommen würde… Tja.

15.) Let´s go too far  2:06

16.) German Punks  3:17 

17.) Love & Pain  3:53
> Unveröffentlichte englische Demos – (p) & © 1996 by Hot Action Records.

Bela: Ich war gerade voll im Social-Distortion-Wahn und diesem Tattoo-Country-Punkrock, was der Titel ›Love & Pain‹ sicher ahnen lässt. Das Lied hab ich auch erstmals für die Ärzte auf Englisch geschrieben, weil ich Deutsch für den Sound als nicht passend empfand.

CD 3:

1.) Close your eyes again  4:11
2.) Superman  3:02
3.) Hair today, gone tomorrow  2:53
4.) FaFaFa  2:12
5.) No Secrets  4:24
> Unveröffentlichte englische Demos – (p) & © 1996 by Hot Action Records.

Bela: ›No Secrets‹ hab ich für die englische Platte geschrieben. Eine deutsche Version gibt es davon nicht.

6.) Ein Schwein namens Männer  4:52
> Demo, 1997.

Farin: Auf einer langen, sehr langen Motorradfahrt durch strömenden Regen (in Sambia, falls es jemanden interessiert) sang ich immer wieder ein Mantra vor mich hin: ›Sonne, wann werd ich dich wiedersehn?‹

Aus dieser simplen Zeile entstand nach und nach eine zunehmend umfangreiche Komposition, mit Wanderbass und schönen Gesangstreppchen. Insgesamt schrieb ich drei verschiedene Texte, bis ich endlich mit dem Ergebnis zufrieden war. Nach meiner Rückkehr ein paar Wochen später nahm ich dann mehrere Lieder auf und saß irgendwann mit unserer Managerin Axel im Auto, um ihm die Ergebnisse vorzuspielen. Ich weiß es noch wie heute: Er stutzte, wollte den Song direkt noch mal hören – und bot mir dann sehr ernsthaft sein gesamtes Managementhonorar für das kommende Album im Tausch für meine GEMA-Einnahmen zu ›Ein Schwein namens Männer‹ an. Ha!

7.) Bingo Lady 2.0  3:05
> Demo, 1997.

Rod: Mein Versuch, die 80er-Jahre zu verarbeiten, mit allen Klischees, die ich im Kopf hatte, dazu der Text, der die mysteriöse Animateurin beschreibt, die mich auf dem Tauchurlaub mit Bela am ersten Abend ansprach und zum Bingo einladen wollte. Keiner weiß, wie sie hieß, aber ich nannte sie Bingo Lady.

8.) Bang Bang (Instrumental)  5:17
> Demo, 1997.

Farin: Nachdem Rod beim Intro zu ›Ein Schwein namens Männer‹ kurz mal gezeigt hatte, was er kann, drängte ich ihn dazu, doch einen ganzen crazy Drum-and-
Bass-Song aufzunehmen. Im Gegenzug versprach ich ihm einen Text dazu. Rod lieferte diesen sensationellen Track ab, aber ich verzettelte mich total beim Texten (›Bleiche Reiter reiten weiter, eimerweis’ gedeiht der Eiter …‹) – im Endeffekt stand ich mit leeren Händen da, und ein Instrumentalstück wollten wir nicht aufs Album packen. Das tut mir heute noch leid.

Rod: Ich hatte gerade meinen Fender VI bekommen und wollte den sofort für ein Demo einsetzen. Ein paar Loops später hatte ich diesen Bigbeat-Song, ohne Text. Wahr-scheinlich hatte ich mal wieder zu viel ›Music For the Jilted Generation‹ und Chemical Brothers gehört.

9) Sahnie (Ein bisschen schwierig so)  1:06
> Demo, 1997.

Rod: Das Sample von Sahnie stammte von einer Interviewkassette, die ich in einer Kiste mit Fangeschenken gefunden hatte. Die Quintessenz des Interviews war für mich: Sahnie wollte zum Tina-Turner-Konzert gehen, war aber verhindert. Warum? Ist ein
bisschen schwierig so…

Bela: Ich hab sehr gelacht.


10.) Angriff der Fett-Teenager  2:38
> Demo, 1998.

Rod: Ich hatte Ende der 90er-Jahre eine längere Godzilla-Phase und hatte mir im Videodrom sehr viele Filme auf VHS ausgeliehen, im Kellershop entdeckte ich dann
eine Godzilla-Doppel-CD mit allen Sounds der Filme. Das war zumindest der Ausgangs-punkt für diesen Song, aber nur über Hedorah, Mothra, Rodan oder Destoroyah zu singen brachte mich nicht weiter. Es musste realer Horror sein, mehr Spannung und Gänsehaut!

11.) Attack of the fat Teenagers  2:36 

12.) Smash the System, fuck the Police 2:56

Rod: Zum Glück hat Bela dann ein gutes Thema für den Song gefunden. Meine ursprüngliche Idee eines Weg-mit-dem-Scheißsystem-Songs fand ich schon beim Aufnehmen des Demos scheiße. Aber die Musik hatte etwas, also nahm ich diesen Text als Platzhalter für die Gesangsmelodie.

13.) Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas!  3:06
> Demo, 1998.

Farin: Seit der ›Planet Punk‹ gibt es eine – sehr von NOFX inspirierte – Art von Punksong, die den anderen beiden zunehmend auf die Nerven geht, mir aber immer
noch total Spaß macht. Mit dem Hütchenspiel-Song war dann meine Quote für jenes Album erschöpft. Rod lacht mich heute noch aus für den bekloppten Text.

14.) Eine Botschaft von Die Ärzte  1:02
> Aus der For Promotion Only-CD zum Album „13“ – (p) & © 1998 PolyGram,
Schweiz AG 

15.) I laugh if you die  4:20

Farin: Ich wollte UN-BE-DINGT einen Boyband-Song aufnehmen, aber mit wirklich bösem Text. In dieser ursprünglichen Version war er aber selbst Bela und Rod zu hart – wer hätte das gedacht? Die Idee zum Text geht übrigens zurück auf meine Schulzeit. Ein für seinen bösartigen Humor berüchtigter Mitschüler formulierte auf die Aufforderung unseres Englischlehrers, einen ›If-sentence‹ zu sagen: ›I laugh if you die.‹ Man merkt an der Liebe zum musikalischen Detail, dass ich sehr viel Spaß an der Heimstudioarbeit hatte; ich verbrachte mittlerweile mehr Zeit beim Aufnehmen der Demos, als wir dann beim tatsächlichen Album im Studio waren. Davon zeugt auch das Demo ›Herrliche Jahre‹.

16.) Herrliche Jahre (Das Leben ist `ne Party)  3:47
> Demo, 2000.

Farin: Da ich wirklich nicht Schlagzeug spielen kann, saß ich stundenlang an den Beats zu diesem Lied. Ich wollte einfach nicht aufgeben, es machte viel zu viel Spaß! Dann die Experimente mit verzerrter Stimme, ein ausgefeiltes Gitarrenarrangement… Kein Wunder, daß die anderen zwei zunehmend genervt waren von meinen korsettartigen Vorlagen, die kaum noch Raum für eigene Ideen ließen.

Rod: Als Jan den Song mitbrachte, war das für mich ein Single-Kandidat. Während der Aufnahmen fiel der aber weit hinter ›Wie es geht‹ ab. Das Demo ist eine kleine Rockoper, der wir im Studio nicht mehr viel hinzufügen konnten.

Bela: Ein totaler ›Happy-Song‹ mit einer düsteren Botschaft. Ich mochte den total, aber diverse Testhörer waren vom Text verstört.

17.) Yoko Ono  2:17
> Demo, 2000.

Farin: Bela und Rod hatten recht: Die zweite Strophe ist völlig überflüssig (obwohl es einen wirklich schönen Reim auf ›… fall bitte tot um …‹ gibt).

Bela: Zu lang, zu lang …

18.) Techno ist die Hölle, mein Sohn  3:19
> Demo, 2000.

Farin: Haha! Rod kam zu Besuch, und beim Rumblödeln entstand diese, ähem, Perle. Wir wollten halt unbedingt eine Mischung aus Techno und Punkrock probieren. Woher diese Liebe zur Fäkalsprache kommt, kann ich mir auch nicht erklären, ts.

Rod: Hahaha … Den Song hatte ich total vergessen, bis ich den für diese Compilation mal wieder gehört habe. Tatsächlich klingt der Vers wie eine meiner typischen 8-Takte-Riff-Sammlungen, gepaart mit einem Farin-Urlaub-NOFX-Chorus. Der Text ist natürlich extrem sozialkritisch geworden.

19.) Worum es geht  2:36
> Demo, 2003.

Farin: Die Sample-Library-Erzeuger dieser Welt sind ja selber schuld, wenn sie mir auch noch Bläsersamples geben. Harharhar. Wie Frankenstein in seinem Labor puzzelte ich tage-und wochenlang an meinen Songs; völlig egal, ob es am Ende gerade mal für ’ne
B-Seite reicht: Das fertige Demo ist seine eigene Belohnung.

« Letzte Änderung: 22. November 2018, 17:21:33 von Geschwisterlieber »
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« Antwort #1383 am: 22. November 2018, 15:58:56 »
Ich bitte euch nur, dass Ihr die Leute dort jetzt vielleicht nicht alle mit E-Mails bombardiert.
« Letzte Änderung: 22. November 2018, 17:17:58 von Geschwisterlieber »
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Offline Tigi

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« Antwort #1384 am: 22. November 2018, 16:08:21 »
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« Antwort #1385 am: 22. November 2018, 16:25:46 »
Ich freue mich schon auf das Gejammer über die Dopplungen auf der "They've Given Me Schrott"  ;D :P
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« Antwort #1386 am: 22. November 2018, 16:51:20 »
Geschwisterlieber, mein Lieber, du steigst hiermit offiziell im Rang auf  ;) Respekt!
Spoiler sind mir an dieser Stelle egal, denn wenn alles nach Plan verlaufen wäre, hätten wir die VÖ ja schon zu Hause und die Texte schon gelesen. Finde es aber krass, dass das Label das einfach rausrückt inkl. VÖ-Datum für die "Schrott" und Pressetext, wo von "die Fans wollte es einzeln haben" geschwindelt wird  ;D
Hast du auch Grafiken bekommen, z. B. das Cover?

Ich freue mich schon auf das Gejammer über die Dopplungen auf der "They've Given Me Schrott"  ;D :P

Welche Doppelungen denn?
Den unteren Teil der Mail hättest du sparen können, denn da steht ja alles nochmal. Das ist sehr unübersichtlich. Meinst du diese Doppelung deinerseits?  ;D

21.) Wie am ersten Tag 4:05
> Demo 1986.

Farin: Mein ältestes noch erhaltenes Demo: direkt nach der ›Debil‹ für unser zweites Album aufgenommen, noch ohne Drumcomputer und sehr viel beatlastiger als die spätere Aufnahme. Micki Meuser konnte mit dem Song nichts anfangen, Manne Praeker dann umso mehr.

Das kann aber nicht stimmen? 1986 wäre das dritte Album "Die Ärzte" gewesen. Die Jahreszahl oben müsste wohl eher 1985 lauten?

Und fällt euch auf, dass nur "FDJ-Punx" (Farin) und "Erwin" (Bela) auf der Compilation sind und sonst keine Soilent Grün-Tracks?

Was man übrigens ganz gut sieht: Die "Berliner Schule"-Demos gehören zu großen Teilen eigentlich zum "Seitenhirsch" dazu. "Dumme Sache" z. B. würde mit "Uncool" zusammengehören.

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« Antwort #1387 am: 22. November 2018, 17:03:07 »
Ash, vielen lieben Dank für deine Worte. Das aus deinem Munde (ähm von deiner Tastatur  ;D) tut gut und ist wie Balsam für die Seele.

Ganz ehrlich: ich habe mich auch gewundert, dass die mir das zukommen lässt - ob die Dame dann ggfs. sogar Ärger deswegen kriegt? ;D Na, wollen wir es mal nicht hoffen.
Ich fand es jedenfalls eine ganz tolle Geste und hab' mich wahnsinnig gefreut darüber.

Ja, du hast recht. Es ist unübersichtlich. Ich hab das einfach hier rein kopiert, ohne es vorher groß gelesen zu haben. Einfach nur überflogen. Soll ich das nochmal korrigieren?

Na ja mit Dopplungen meine ich Titel wie "Füße vom Tisch", die auf der TGMS enthalten sein werden. Halt solche, die bereits zuvor veröffentlicht wurden.

Das mit "Wie am ersten Tag" habe ich auch vorhin bemerkt - seltsam. Beginnende Demenz von FU? :P

Ja, echt schade mit der "Berliner Schule". Ganz deiner Meinung, Ash!

Mich würde interessieren, ob der 8. Februar jetzt steht als VÖ-Datum...

Nein, Grafiken/Cover habe ich nicht bekommen - nur den reinen Text.
« Letzte Änderung: 22. November 2018, 17:05:19 von Geschwisterlieber »
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Offline AshleyWilliams

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« Antwort #1388 am: 22. November 2018, 17:05:20 »
Hast du auch Grafiken bekommen, z. B. das Cover?

Und fällt euch auf, dass nur "FDJ-Punx" (Farin) und "Erwin" (Bela) auf der Compilation sind und sonst keine Soilent Grün-Tracks?

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« Antwort #1389 am: 22. November 2018, 17:06:37 »
Hast du auch Grafiken bekommen, z. B. das Cover?

Und fällt euch auf, dass nur "FDJ-Punx" (Farin) und "Erwin" (Bela) auf der Compilation sind und sonst keine Soilent Grün-Tracks?
Siehe vorheriges Posting, hat sich gerade überschnitten ;D

Ja, ist mir aufgefallen. Ich befürchte, dass das sogar die Tracks von der "Fleisch" EP sind, oder?
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[14.12.2018] Seitenhirsch
« Antwort #1390 am: 22. November 2018, 17:07:24 »
Ja, ist mir aufgefallen. Ich befürchte, dass das sogar die Tracks von der "Fleisch" EP sind, oder?

Ja, klar, das werden die "Fleisch"-Tracks sein. Vielleicht wäre das mit der "Schrott" sonst nicht aufgegangen was die Anzahl der Discs/Vinyl angeht. Man hätte dafür aber auch sowas wie "Füße" und "Claudia" oder so weglassen können, naja  ;)

Mir sind jetzt ca. 5 Demos aufgefallen, die mir beim durchgehen der "Seitenhirsch"-Trackliste durchgegangen sind und die ich darum nicht mitaufgelistet habe und die ggf. die Anzahl erhöhen. U.a. "Worum es geht" oder "Sweet Sweet Gwendoline".

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« Antwort #1391 am: 22. November 2018, 17:11:29 »
Ja, klar, das werden die "Fleisch"-Tracks sein. Vielleicht wäre das mit der "Schrott" sonst nicht aufgegangen was die Anzahl der Discs/Vinyl angeht. Man hätte dafür aber auch sowas wie "Füße" und "Claudia" oder so weglassen können, naja  ;)

Mir sind jetzt ca. 5 Demos aufgefallen, die mir beim durchgehen der "Seitenhirsch"-Trackliste durchgegangen sind und die ich darum nicht mitaufgelistet habe und die ggf. die Anzahl erhöhen. U.a. "Worum es geht" oder "Sweet Sweet Gwendoline".
Hähä, siehste, das hab ich gemeint :P Ja, das ist gut möglich. Keine Ahnung, welche Kriterien die veranschlagt haben.

Ich hoffe noch immer, der Herr Zwarg hat ganze Arbeit in der Restauration geleistet. Ich vermute dass die "Fleisch" EP nur von Vinyl überspielt wurde. Bei der ersten Bullenstaat bin ich gespannt, ob er Zugriff auf die Masterbänder hatte.

Also ich freue mich nach wie vor auf die Box. Und auf die Vinyl der "They've Given Me Schrott". Ich fände es geil, wenn es eine limitierte Auflage in farbigem Vinyl geben würde ;D
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[14.12.2018] Seitenhirsch
« Antwort #1392 am: 22. November 2018, 17:12:32 »
Ja, echt schade mit der "Berliner Schule". Ganz deiner Meinung, Ash!

Ich würde gerne mal bald einen Thread machen, wo wir die "Berliner Schule"-Tracks korrekt versuchen den Phasen zuzuordnen. Das ist nicht so 100%ig ersichtlich aus dem Booklet. Ich möchte mir dann nach VÖ der "Hirsch" ordentliche Playlists machen. CDs kann ich sowieso nicht mehr abspielen  ;)

Ja, du hast recht. Es ist unübersichtlich. Ich hab das einfach hier rein kopiert, ohne es vorher groß gelesen zu haben. Einfach nur überflogen. Soll ich das nochmal korrigieren?

Fänd ich schon cool, ja! Einfach nur die Trackliste der CD, der Vinyl, das VÖ-Datum, den Pressetext und dann einmal - z. B. anhand der CD-Version - die Kommentare der Band.

Offline Sascha89

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[14.12.2018] Seitenhirsch
« Antwort #1393 am: 22. November 2018, 17:16:31 »
Nur zu, Ash.
Jetzt bin ich echt heiss auf das Teil. Danke dir, Geschwisterlieber
DIE ÄRZTE - Miles & More 2019
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Offline Geschwisterlieber

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« Antwort #1394 am: 22. November 2018, 17:19:50 »
Gesagt, getan, Ash. Ich hoffe, dass es jetzt übersichtlicher ist.

Gern geschehen, Sascha89!  :)

Ja Ash, das mit der "Berliner Schule" fände ich auch eine tolle Sache!

Ich weiß nicht ob ich wirklich wissen will, was die 5-LP Ausgabe der "They've Given Me Schrott!" kostet...  ::)
« Letzte Änderung: 22. November 2018, 17:29:01 von Geschwisterlieber »
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